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BUWOG-Notfallwohnungen für die Wiener Frauenhäuser

BUWOG-Notfallwohnungen für die Wiener Frauenhäuser

• Anonyme Wohnmöglichkeit für Frauen mit Kind(ern)
• BUWOG-Chef Schuster erwartet Vorbildwirkung für andere Wohnbauunternehmen
• „Ein richtiges Zuhause ist besser als Geld“
  

Die Wohnbaugesellschaft BUWOG, Österreichs führender privater Wohnbauträger, und der Verein Wiener Frauenhäuser haben eine innovative Zusammenarbeit gestartet, die in den kommenden Jahren Schule machen soll: Die BUWOG stellt den Wiener Frauenhäusern kostenlos zwei Wohneinheiten als „Notfallwohnungen“ zur Verfügung. Genutzt werden sollen diese von Klientinnen der Frauenhäuser, die über längere Zeit eine Wohnmöglichkeit benötigen. Vor allem für Frauen mit Kindern stellen Notfallwohnungen eine wertvolle Ergänzung des Hilfsangebots des Frauenhauses dar.

Die beiden von der BUWOG zur Verfügung gestellten Wohnungen haben jeweils drei Zimmer und sind entsprechend möbliert. Besonders wichtig: Die Wohnungen befinden sich in BUWOG-Objekten in Wien, die genaue Adresse bleibt aber vertraulich, sodass die künftigen Nutzer durch die damit weitgehend anonyme Wohnmöglichkeit vor möglichen Belästigungen geschützt sind.

 „Frauen, die bei uns Schutz und Beratung suchen, sollen, wenn die akute Gefährdung vorbei ist, möglichst rasch wieder mit ihren Kindern selbständig wohnen können“, erklärt Andrea Brem,  Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser, anlässlich der symbolischen Schlüsselübergabe. „Wir danken der BUWOG sehr herzlich, dass sie uns zwei Wohnungen in Form eines Prekariats zur Verfügung stellt. Die Frauen und Kinder können so zu einem ruhigen Alltagsleben zurückkehren und erhalten weiterhin psychosoziale Unterstützung von uns.“
Höchst zufrieden ist auch BUWOG-Geschäftsführer Gerhard Schuster: „Bei dieser Zusammenarbeit passt wirklich alles. Ein richtiges Zuhause ist für eine Familie und vor allem die Kinder der betroffenen Mütter wichtiger als Geld, und wir freuen uns wirklich, dass wir hier helfen können.“ Als größtes privates Wohnungsunternehmen in Wien nehme die BUWOG damit auch gesellschaftliche Verantwortung wahr und entlaste gleichzeitig die öffentlichen Hand und damit den Steuerzahler.

Schuster hofft, dass die Zusammenarbeit der BUWOG mit den Wiener Frauenhäusern Vorbildwirkung haben wird: „Ich kann mir kaum eine andere Gruppe vorstellen, die einen ähnlich großen Anspruch auf Solidarität hat, als die Frauen und Familien, die die Unterstützung von Frauenhäusern in Anspruch nehmen müssen. Wir haben hier einen Anfang gemacht, aber wir wären glücklich, wenn auch andere Unternehmen ähnliche Ideen entwickeln. Mit Kreativität und Engagement können private Unternehmen ihren Beitrag leisten, um Mitbürgern in Notlagen zu helfen.“

Pressekontakt:
Lustig & Brey, PR Marketing Sales GmbH
Mag. Thomas Brey
T: 01/233 01 23-15
M: 0676/542 39 09
E: brey@lustigbrey.at