Klagenfurt, Mozartstraße 22

Klagenfurt, Mozartstraße 22

- 24 Wohnungen von 55 m² bis 94 m²
- Gemeinschaftseinrichtungen wie Kinderwagen- und Fahrradabstellräume,
- Waschküche, Kinderspielplatz
- Bauzeit: 1,5 Jahre
- Die Wohnanlage erfüllt als erstes Projekt im mehrgeschoßigen Wohnbau die
- Anforderungen, die das Land Kärnten zur Erreichung der Faktor 4+ Förderung stellt.
- Durch Massnahmen wie:
- · den Einsatz nachhaltiger Baumaterialien
- · die Verwendung alternativer Energieträger
- · hervorragende Wärmedämmung sowie
- · eine Lüftungsanlage
- erreicht die Wohnanlage die Werte eines Niedrigenergiehauses.

Ein ökologisches und energiesparendes Musterhaus erwartete die MieterInnen der Wohnanlage der BUWOG in der Klagenfurter Mozartstraße. Seit 1. Mai 2002 wohnen sie im ersten Objekt, das in Kärnten als mehrgeschoßiger Wohnbau die Faktor 4+ Förderung erhalten konnte.

Pionierarbeit leistete die BUWOG Bauen und Wohnen GmbH mit der Verwirklichung eines Projekts in der Klagenfurter Mozartstraße. Die 24 Einheiten der Wohnanlage, die am 29. April 2002 ihren Mietern übergeben werden, zeichnen sich vor allem durch ihre nachhaltige und energiesparende Bauweise aus. Dank des Einsatzes ökologischer Baumaterialien, alternativer Energiequellen sowie ausgeklügelter Maßnahmen zur Wärmedämmung und Lüftung erreicht die Anlage Werte wie ein Niedrigenergiehaus. Bei den Kärntnern stieß dieses zukunftsträchtige Konzept auf reges Interesse.

Ausweiskontrolle!

Doch nicht nur die Wohnungssuchenden, auch das Land Kärnten honoriert die Bemühungen des Unternehmens. Als erster Bauträger erhielt die BUWOG mit diesem Projekt die Faktor 4+ Förderung für einen mehrgeschoßigen Wohnbau und leistet somit einen wesentlichen Beitrag zu einer Gesetzesänderung, die den Wohnbau mit zukunftsweisender Energieversorgung fördern kann.

Um diese spezielle Wohnbauförderung beanspruchen zu können, muß das jeweilige Projekt die Anforderungen des Energieausweises erfüllen. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang: die Nachhaltigkeit und die Energieersparnis.
Welche Maßnahmen setzte nun die BUWOG während der eineinhalb Jahre dauernden Bauzeit, um bei der Anlage in der Mozartstraße die Ausweiskontrolle erfolgreich zu absolvieren?

Mit der Kraft der Sonne

Um alternative Energieträger zu nutzen, wurde eine Solaranlage installiert, die in Zukunft beinahe die Hälfte der Warmwasserbereitung übernehmen soll. Der Rest des Warmwassers wird über Fernwärme geliefert.
Die Nachhaltigkeit des Bauens wiederum wird über die Auswahl der Materialien garantiert. Die Fenster beispielsweise sind aus Holz gefertigt, das Dach aus Zinkblech, ein Werkstoff, der ohne Anstrich und damit ohne Wartungsarbeiten auskommt. Auch bei den Hauseingängen wurde viel Wert auf lange Lebensdauer und Pflegeleichtigkeit gelegt: So wurden die Portale wärmegedämmt und brauchen keinen Anstrich, gleiches gilt für die Balkonplatten. Und da die Bodenbeläge aus Holz oder Keramik bestehen, ist auch in diesem Bereich von einer langen Lebensdauer auszugehen.

Ein dritter wesentlicher Punkt: die Wärmedämmung. Nach den Vorgaben des Energieausweises wurde der Bau mit einer 16 Zentimeter dicken Dämmung ausgestattet. Positive Auswirkung dieser Massnahme: Es können die laufenden Betriebs- beziehungsweise Energiekosten vermindert werden.

Fleißaufgabe

Über die Kriterien der Faktor 4+ Förderung hinaus installierte die BUWOG außerdem eine ausgeklügelte Lüftungsanlage, die die Wohnqualität und den Komfort der Bewohner weiter steigert. So können in der Mozartstraße 22 sogar im Frühling Pollenallergiker aufatmen. Dank der Lüftung wird die Luft gefiltert, die Atmosphäre durch den permanenten Austausch der Raumluft verbessert. Ein weiterer Vorteil der Lüftungsanlage: Durch die Wärmerückgewinnung kommt es zu geringeren Wärmeverlusten.

_zurück