BUWOG verstärkt Engagement im Wohnungsneubau, Bautechnik auf Rekordkurs

14.09.11

Der Anteil der Eigentumswohnungen wird deutlich erhöht, während der Neubau von Mietwohnungen tendenziell reduziert werden wird. Wachstumsschwerpunkt liegt im Bereich des freifinanzierten Wohnbaus und beim Ausbau des Geschäftsfelds Vorsorgewohnungen.
 

Die BUWOG wird in den kommenden Jahren ihr Engagement im Wohnungsneubau weiter ausbauen. Bereits jetzt hat das Bauvolumen ein Rekordniveau erreicht – derzeit befinden sich knapp über 1000 Wohnungen in Bau, der Start von Projekten mit weiteren rund 1500 Einheiten wird vorbereitet – und dieser Wachstumskurs soll in Zukunft noch verstärkt werden. „Wir werden in den kommenden fünf Jahren so viele Wohnungen fertigstellen wie noch nie zuvor in der 60jährigen Geschichte der BUWOG“, erklärt Geschäftsführer Daniel Riedl.
Dabei werden sich die Schwerpunkte der Neubauaktivitäten der BUWOG deutlich verschieben. Insbesondere wird der Eigentumsanteil deutlich erhöht werden, die Zahl der neu errichteten Mietwohnungen wird hingegen tendenziell sinken. Damit wird einerseits dem Nachfragetrend zum Wohnungseigentum Rechnung getragen, andererseits können in diesem Marktsegment auch höhere Renditen realisiert werden. Die kürzere Bindung des Kapitals erleichtert zudem die Ausweitung des gesamten Projektvolumens. „Die Kombination unseres langfristigen Bestandsgeschäfts mit dem in erster Linie auf Eigentumswohnungen fokussierten Entwicklungsgeschäft wird die Ertragskraft der BUWOG weiter stärken“, so Riedl.
Steigende Bedeutung wird für die BUWOG auch der freifinanzierte Wohnbau haben. Entfielen in den vergangenen Jahren noch rund 80 Prozent des Wohnungsneubaus auf geförderte Wohnungen, so soll der Anteil des freifinanzierten Segments in den kommenden drei bis fünf Jahren auf 40 bis 50 Prozent steigen. Riedl: „Die hohen Grundstückspreise in Wien und die schrittweise Reduktion der Wohnbauförderung werden insgesamt zu einem Schrumpfen des geförderten Sektors führen und dementsprechend werden wir unsere Wachstumschancen im Bereich des freifinanzierten Wohnbaus forcieren.“
Das 2009 gestartete Geschäftsfeld Vorsorgewohnungen wird ebenfalls weiter ausgebaut. Bis jetzt wurden 5 Projekte mit 224 Wohnungen abgeschlossen, der Start weiterer Projekte mit zusammen 190 Wohnungen wird derzeit vorbereitet. Mit jährlich 150 bis 200 Vorsorgewohnungen will Riedl zur Nummer 1 im Vorsorgewohnungsgeschäft aufsteigen. „Unser Bauvolumen ist um ein Vielfaches höher als das der meisten Mitbewerber in diesem Segment und das ermöglicht uns Kostenvorteile, die wir in Form attraktiverer Renditen an die Anleger weitergeben werden.“
Ausbau des Segments Hausverwaltung und Facility Management
Auf Wachstumskurs ist auch die Tochtergesellschaft BUWOG Facility Management (BUWOG FM). Diese managt mittlerweile ein Immobilienportfolio mit rund 3,7 Mio. m² Gesamtnutzfläche und ist damit die größte private Hausverwaltung in Österreich. Die immer komplexer werdenden technischen und juristischen Aufgaben der Hausverwaltung in Verbindung mit stark gestiegenen Qualitätsansprüchen – Bearbeitungsgeschwindigkeit, EDV, Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit, etc. – werden zu erheblichen Konzentrationstendenzen im Hausverwaltungsmarkt führen. „Wir gewinnen bereits jetzt kontinuierlich Marktanteile und wenn sich Gelegenheiten ergeben, werden wir sicher auch Zukäufe überlegen“, so Riedl.


BUWOG-Projektentwicklung auf Rekordkurs

  •  2011 werden 6 Projekte mit 673 Wohnungen abgeschlossen
  •  Führende Rolle im Rahmen der Wohnbauinitiative der Stadt Wien
  •  Verkauf von Wohnungen aus dem Bestand weiter intensiviert


Nach dem bereits sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2010/11, in dem die BUWOG Neubauprojekte mit 224 Wohnungen an die Mieter und Wohnungseigentümer übergab, konnte das Unternehmen in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres das Neubaugeschäft weiter intensivieren. Von Mai bis September 2011 wurden über 200 Wohnungen übergeben, bis zum Jahresende 2011 werden weitere 3 Projekte mit 130 Wohnungen folgen.
„Wir sind damit auf einem absoluten Rekordkurs“, freut sich BUWOG-Geschäftsführer Gerhard Schuster, „und werden heuer in Wien so viele Wohnungen wie kaum ein anderer Bauträger übergeben. Von den 673 Einheiten entfallen rund 360 auf Mietwohnungen und rund 300 auf Eigentumswohnungen; unter diesen Wohnungen befinden sich rund 160 BUWOG-Vorsorgewohnungen. Im Rahmen der Wohnbauinitiative der Stadt Wien wird die BUWOG den Zuschlag für Projekte mit rund 750 der 6.250 Wohnungen des gesamten Pakets erhalten. Die Projekte werden Großteils in den kommenden beiden Jahren umgesetzt werden und stellen das wichtigste Neuengagement der BUWOG im Bereich geförderter Wohnungen dar. Darüber hinaus werden entsprechend der mittel- und langfristigen BUWOG-Strategie mehrheitlich freifinanzierte Wohnungen errichtet.
Weiter intensiviert wurde auch der Verkauf von Wohnungen aus dem BUWOG-Bestand.Im Geschäftsjahr 2010/11 wurden 354 Einheiten veräußert im ersten Quartal 2011/12 weitere 67. Insgesamt wurden somit seit dem Beginn des Programms im Jahr 2004/05 bereits 1337 frühere Mietwohnungen verkauft. 937 Wohnungen wurden bereits in den drei Jahren vor der Privatisierung verkauft.

Weitere Informationen: BUWOG-Pressestelle
c/o LUSTIG+BREY
Thomas Brey
Tel.: 01 / 233 01 23-15
Mobil: 0676 / 542 39 09
E-Mail: brey@lustigbrey.at

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Herr Mag. Thomas Brey

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