Grüne Lebensqualität: BUWOG-Projekt „Kennedy Garden“ erhält „Greenpass“-Zertifikat

12.10.20
  • Anerkennung für nachhaltiges Vorzeigeprojekt der BUWOG
  • „Greenpass“ zertifiziert international herausragende Projekte in klimaresilienter Stadtplanung und Architektur
  • „Kennedy Garden“ bringt bis Ende 2022 512 Eigentums- und Mietwohnungen nach Penzing

Etwa ein Monat nach Baubeginn erhält das BUWOG-Großprojekt „Kennedy Garden“ bereits eine erste Auszeichnung für seine innovativ nachhaltige und umweltschonende Ausrichtung. Am 1. Oktober 2020 wurde der BUWOG für die Konzeption und beständige Optimierung des Projekts hinsichtlich der Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels das „Greenpass“-Zertifikat in Silber überreicht. „Greenpass“ liefert einen international gültigen Qualitätsnachweis für die Klimaresilienz von Gebäuden, Quartieren und Freiräumen.

Andreas Holler, Geschäftsführer der BUWOG Group GmbH, sieht in der Auszeichnung eine erneute Bestätigung der nachhaltigen Projektentwicklung der BUWOG: „Mit ‚Kennedy Garden‘ beweisen wir, dass nachhaltiges Wohnen in der Stadt attraktiv umsetzbar ist. Diese Anerkennung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und ermutigt uns, weitere Antworten auf die Herausforderungen von urbanem Wohnbau in Zeiten von Wetterextremen, erhöhter Temperatur und Schadstoffbelastungen sowie dichter Bebauung zu finden.“

Das alles läuft bei der BUWOG unter der Prämisse, dass Klimaschutz für die BewohnerInnen bezahlbar sein muss. So bietet auch „Kennedy Garden“ ein differenziertes Angebot an Wohnraum: Neben 273 Eigentumswohnungen verteilt auf vier Bauteile (Planung: LOVE architecture and urbanism ZT GmbH) entstehen 114 Mietwohnungen (Planung: Architekt Podsedensek ZT) sowie 124 Mietwohnungen im Rahmen der Wohnbauinitiative (Planung: clemens kirsch architektur).

„Greenpass“ prämiert klimaresiliente Stadtplanung
Die „Greenpass“-Zertifizierung ist ein wissenschaftlich entwickeltes, international angewandtes standardisiertes Prüfverfahren, um die klimabezogenen Aufenthalts- und Lebensqualität, Wirtschaftlichkeit sowie Wirkung eines Projekts zu optimieren und zu bestätigen. Dabei werden die Auswirkungen von Gebäuden, Materialien und Pflanzen in sechs Themenfeldern (Klima, Wasser, Luft, Biodiversität, Energie und Kosten) analysiert, optimiert und zertifiziert.

Das geprüfte BUWOG-Projekt „Kennedy Garden“ konnte im Laufe des Zertifizierungsprozesses hinsichtlich des Großteiles dieser Themenfelder noch weiter optimiert werden, sodass es final mit einem Gesamterfüllungsgrad von 54 % das Zertifikat in Silber erhielt.

Die AuditorInnen lobten das Konzept des durchgrünten Quartiers für seinen hohen thermischen Komfort, den geringen Anteil versiegelter Fläche (37 %) sowie den hohen Wert der gesamten Blattfläche von ca. 2.6 Hektar durch die vielen Grünflächen und Pflanzen im Areal. Die regenerativen Mechanismen der Natur dienen dabei einem gesteigerten Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner. So kühlt etwa die Gebäudebegrünung die Umgebung an Hitzetagen, die Dachbegrünung hält Starkregen zurück und schafft gleichzeitig angenehme Aufenthaltsorte. „Kennedy Garden“ kann somit als städtisches Vorzeige-Wohnprojekt für notwendige Lösungsansätze im Zusammenhang mit der Anpassung an den Klimawandel gehandelt werden.

Nachhaltig leben in der Stadt
In „Kennedy Garden“ werden auch zahlreiche weitere Maßnahmen für einen hohen Nachhaltigkeits-Standard umgesetzt. Dazu zählen die ökologische Bauweise ebenso wie die energieeffiziente Wärmeversorgung, der Einsatz von PV-Paneelen und Urban-Gardening-Flächen. Wie bei den meisten BUWOG-Neubauprojekten stehen nach Fertigstellung auch in „Kennedy Garden“ E-Ladestationen inklusive Nachrüstmöglichkeiten für einen weiteren Ausbau und umfangreiche Fahrradabstellplätze zur Verfügung. Nachdem das Projekt mit dem Greenpass-Zertifikat ausgezeichnet wurde, ist nun die Prämierung mit dem klimaaktiv-Zertifikat das Ziel.

 

Fotocredit: BUWOG

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Frau Natascha Toegl

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