Grüne Wohnoase für Wien: Bau von „Kennedy Garden“ gestartet

09.09.20
  • BUWOG-Großprojekt in Penzing mit 274 Eigentums- und 238 Mietwohnungen
  • Umfassendes Angebotsspektrum: familienfreundliches Wohnen zur Miete und im Eigentum, Angebote für Alleinerziehende
  • Umfassend nachhaltig: Begrünung, Energieeffizienz und klimafreundliche Mobilität

Als Paradies wird bekanntlich ein Garten imaginiert. Eine erfrischend grüne Umgebung und naturnahes Leben gehören auch heute, gerade im urbanen Kontext, zur Traumvorstellung idealen Wohnens vieler Menschen. Das BUWOG-Projekt „Kennedy Garden“ schafft dafür ein breites Angebot für unterschiedliche Zielgruppen: 512 Eigentums- und Mietwohnungen auf sechs Bauteile verteilt ermöglichen nach Fertigstellung Ende 2022 idyllisches und zeitgemäßes Wohnen in einer grünen Oase inmitten städtischen Treibens. Im September 2020 erfolgte nun der offizielle Baustart.
In Anlehnung an die nach J. F. Kennedy benannte Kennedybrücke am Wienfluss, die auch Öffi-Knotenpunkt ist, entsteht nur wenige Gehminuten entfernt an der Penzinger Straße 76 die Wohnanlage „Kennedy Garden“. Zwischen architektonisch individuell gestalteten Baukörpern eröffnet sich ein großzügiger grüner Garten, der dem Projekt zum zweiten Teil seines Namens verhalf. „Kennedy Garden zählt zu unseren aktuell ambitioniertesten Projekten: Wir schaffen hier in den nächsten Jahren ein ganzes Quartier mit einem differenzierten Wohnungsangebot, origineller Architektur und hoher nachhaltiger Qualität“, zeigt sich Andreas Holler, Geschäftsführer der BUWOG GmbH, begeistert.

Sechs Bauteile in harmonischem Ensemble
In Penzing, einem zum Großteil von Grünflächen geprägten Bezirk, profitieren die zukünftigen BewohnerInnen von „Kennedy Garden“ nicht nur von einer Vielzahl an Erholungsräumen, sondern auch von einer optimalen Verkehrsanbindung. In unmittelbarer Umgebung befindet sich zudem das weltbekannte Schloss Schönbrunn mit seinem hinreißenden Schlossgarten sowie ein buntes Infrastruktur- und Gastronomie-Angebot. „Kennedy Garden“ schafft mit sechs Bauteilen einen abgegrenzten Ruhepol und Rückzugsort. Die Gebäude bilden mit gedeckten Farben und sichtbar individuellem Charakter ein abwechslungsreiches und doch ruhiges Gesamtensemble. Besonderes Augenmerk wird auf großzügige Freiflächen − Terrassen, Balkone, Loggien sowie Eigengärten − der einzelnen Wohnungen gelegt.

Die 273 Eigentumswohnungen verteilen sich auf die Bauteile „Primula“, „Hortensia“, „Magnolia“ und „Calla“ (Planung: LOVE architecture and urbanism ZT GmbH). In „Lavandula“ (Planung: Architekt Podsedensek ZT) entstehen 114 Mietwohnungen und „Orchidea“ (Planung: clemens kirsch architektur) bietet 124 Mietwohnungen im Rahmen der Wohnbauinitiative mit dem Schwerpunkt Wohnen für Alleinerziehende.

Die großzügigen zusammenhängenden Frei-und Grünräume des Areals fungieren als Erholungszonen und Kommunikationsflächen, die zwischen den Bauteilen verlaufenden Wege sind von Wiesenflächen und unterschiedlichen Bepflanzungen gesäumt. Eine Tiefgarage und Einrichtungen wie ein Fitnessbereich in „Magnolia“ sind gebäudeübergreifend für alle BewohnerInnen benutzbar.

Paradebeispiel für vielfältiges Wohnen
Die Wohnungen in „Kennedy Garden weisen große Vielseitigkeit auf und genügen unterschiedlichen zeitgenössischen Nutzerwünschen, Anforderungen und Lifestyles. Die Wohnungsgrundrisse sind sowohl den Bedürfnissen von Familien als auch denen kleinerer Haushalte angepasst. Alle Einheiten verfügen über Balkon, Loggien und Terrassen – persönliche Freiräume, die als zusätzliche Erholungsorte neben den allgemein zugänglichen Grünanlagen ein Zuhause für höchste Ansprüche schaffen. Einem Teil der Wohnungen sind traumhafte Dachgärten zugeordnet, vielen Erdgeschoßwohnungen verfügen über Eigengärten. Die verschiedenen Ausstattungskategorien schaffen individuell angepasste Wohnlösungen, sie alle inkludieren digitale Medienversorgung via Glasfaseranschluss. Viele Wohnungen bieten mit Stützkühlung über der Fußbodenheizung, Multi-Splitgeräten zur Klimatisierung der Dachgeschoßeinheiten oder intelligenter Wohnraumsteuerung zusätzlichen Wohnkomfort.

Vorzeigeprojekt für soziale Durchmischung
Das vielfältige Wohnungsspektrum in „Kennedy Garden“ wird sich auch in der Diversität der zukünftigen BewohnerInnen spiegeln. Neben Eigentums- und Mietwohnungen in unterschiedlichen Preissegmenten werden in „Orchidea“ Mietwohnungen gemäß WBI (Wiener Wohnbauinitiative) realisiert. In diesem speziell für Alleinerziehende konzipierten Bauteil wird dem erhöhten Bedarf nach sozialem Austausch entsprechend eine inklusive architektonische Gestaltung mit diversen Gemeinschaftsräumen umgesetzt.

An verschiedene Bedürfnisse ausgerichtet und besonders familienfreundlich wird sich auch die Parkanlage zwischen den Gebäuden präsentieren. Sie bietet ebenso Ruhezonen wie viele Spiel- und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche. Kletterbegeisterte dürfen sich an den Boulderwänden an bestehenden Stützmauern erfreuen, HobbygärtnerInnen am Gemeinschaftsgarten im Zentrum der Anlage.

Grünes Umfeld fürs Wohlgefühl
In der Anlage werden großzügige Grünflächen mit reichhaltiger Vegetation geschaffen, die intensiven und extensiven Bepflanzungen wirken sich durch Beschattung und erhöhte Luftfeuchte positiv auf das Mikroklima aus und dienen einem gesteigerten Wohlbefinden der BewohnerInnen. Die grüne Umgebung kühlt an Hitzetagen, die Dachbegrünung hält Starkregen zurück und schafft gleichzeitig angenehme Aufenthaltsorte. Zugleich kann mit Bepflanzungen ein wichtiger Beitrag für mehr Biodiversität in der Stadt geschaffen werden.

Nachhaltig leben in der Stadt
Großer Anteil an einem nachhaltigen und umweltfreundlichen Leben in der Stadt – heute wie in der Zukunft – kommt dem Bereich der Mobilität zu. Im gesamten Areal von „Kennedy Garden“ sind deshalb umfangreiche Fahrradabstellmöglichkeiten vorgesehen. Wie bei den meisten BUWOG-Neubauprojekten mittlerweile schon beinahe Standard, stehen auch in „Kennedy Garden“ E-Ladestationen zur Verfügung. Um die E-Mobilität dauerhaft sicherzustellen bzw. bedarfsmäßig zu erweitern, sind für die 25 Stationen bereits Nachrüstmöglichkeiten vorgesehen.

Notwendige Lösungsansätze im Zusammenhang mit der Anpassung an den Klimawandel in urbanen Gebieten betreffen zum Großteil auch die Energieversorgung. Die energieeffiziente Wärmeerzeugung in „Kennedy Garden“ erfolgt mittels einer Brennwert Gaskesselanlage und zwei Wärmepumpen, die als Sole-Anlage ausgeführt werden und zusätzlich von PV-Paneelen betrieben werden. Das Erdreich wird als Wärmequelle genutzt, wodurch die Umwelt entlastet wird und Heizkosten niedrig gehalten werden. Diese ineinandergreifenden Maßnahmen und alternative Energieformen in energieeffizienten Systemen verwirklichen zukunftsweisende Formen von Green Living in der Stadt und wurden bereits mit dem Greenpass-Zertifikat ausgezeichnet. Ziel des Projektes ist nun die Auszeichnung mit dem klimaaktiv-Zertifikat in Silber.

Das besondere innovative Potential von „Kennedy Garden“ liegt in der zukunftsorientierten Verschränkung hochwertigen, attraktiven Wohnbaus mit hoher nachhaltiger Qualität, diversen Nutzungsmöglichkeiten von Grünraum und allen Vorzügen städtischen Lebens. BUWOG-Geschäftsführer Andreas Holler: „Das Projekt versteht sich damit auch als Antwort auf die Herausforderungen, die sich urbanem Wohnbau in Zeiten des Klimawandels, erhöhter Schadstoffbelastungen und zunehmend dichter Bebauung stellen. Eine zentrale Maxime lautet: Klimaschutz und unser persönliches Wohlbefinden sind nicht getrennt denkbar. In „Kennedy Garden“ wird das erlebbar.“

Fotocredit: BUWOG / infinity eleven

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Frau Natascha Toegl

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